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Donnernde Schwerter

Doch dem Gott blieb keine Zeit zum Sinnieren. Ravdjinn stiess einen Schrei aus den Tiefen seiner Lungen, der Kreaturen in fernen Laendern in sinnlose Raserei versetzte. Er sprang ueber hundert geschundene Koerper hinweg. Mit maechtigen Schritten avancierte der kraftvolle Gott auf den Alten. Sein Schwert, doppelt so lang wie ein Speer, war hoch erhoben ueber seinem helmlosen Kopf. Odin erwartete den Angriff mit stoischer Ruhe, sein turmhohes Schwert neben sich im Boden steckend. Haette Ravdjinn das schwarze Gluehen in den Augen des Goettervaters gesehen, er waere nicht so ruecksichtslos auf Odin gestuermt.

Einen Augenblick bevor der zweihaendig gefuehrte Schlag von Ravdjinn Odin vernichtete, hob dieser sein Schwert in einer Bewegung so geschwind, dass sie nicht einmal vom goettlichen Auge des Ravdjinn verfolgt werden konnte. Die zwei Klingen krachten mit einem Donner aufeinander, der alle Baeume auf dem Schlachtfeld umwarf und das Blut des Gewuerms verdorren liess. Gleissendes Licht umhuellte die zwei Goetter fuer einen Herzschlag, doch dann zeigte sich ein episches Bild; Ravdjinn hatte seine Attack von hoch ueber seinem Kopf quer durch den Koerper Odins gedacht. Dieser hatte einhaendig und ohne sichtbare Anstrengung das Schwert seines Gegners auf halbem Weg gestoppt und die Waffe Ravdjinns bewegte sich keine Fingersbreite dem Haupte des Goettervaters entgeten. So verharrten die zwei Herrscher ueber die Welt fuer einen Atemzug. Ravdjinn starrte unglaeubig auf sein Schwert und dann auf Odins Waffe. Jedes niedere Geschoepf waere von Ravdjinns Hieb komplett von jeglicher Existenz erloest worden, und doch stand Odin hier und hatte nicht einmal beide Arme gebraucht, um des jungen Gottes Schwert Einhalt zu gebieten. Ravdjinn hob seinen Blick von den Waffen und starrte in Odins Gesicht. Sein Mund, umweht von dem langen, weissen Bart, war eine duenne Linie die jede Interpretation verweigerte. Doch seine Augen brannten mit dem Licht schwarzer Rage und sie fixierten Ravdjinn nun, waehrend sein rechter Arm langsam die Waffe des Juengeren niederdrueckte.

"Lernen deinen Platz in der Welt, junger Gott. Du magst stark sein, aber unterschaetze nie wieder meine Macht, oder spuere selbst, was es heisst, Odin herauszufordern", sprach der Goettervater mit einer Stimme so tonlos und hohl, dass einem jeder Blutstropfen im Koerper erstarrte. Dann stiess Odin sein Schwert mit einer scheinbar achtlosen Bewegung nach vorne. Sein stahlbeschmiedeter Arm drueckte Ravdjinns Schwert mit der Breitseite gegen dessen eigene Brust und verharrte dort, dem ohnmaechtigen Gott jede Bewegung verneinend. Darauf holte Odin mit seiner Linken zu einem Schlag aus. Der Aufprall auf Ravdjinns Gesicht war fuerchterlich. Jeder goettliche Knochen seines Antlitzes schien zu implodieren und der Hieb sandte ihn hoch in die Luft, trug ihn ueber das gesamte verheerte Schlachtfeld und liess ihn in eine Ansammlung Geschlachteter krachen, deren zerberstende Koerper die goettliche Ruestung besudelten.

Meilenweit weg sah Odin den Koerper seines Gegners zu Boden fallen. Er wischte den Abschaum von seinem Schwert, stak es in seine Scheide und drehte sich um. Mit einem Seufzen schritt er davon.
10.4.06 07:24
 


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