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News from Hell

Sodala, mal wieder ein "normaler" Eintrag hier, nachdem (zu) lange nichts mehr gelaufen ist. Als erste und wichtigste Neuigkeit aus der Schweiz möchte ich verkünden: Es schifft! In anderen Worten: Das Wetter ist scheisse, kalt und nass. Aber das soll euch Indien/England-Reisenden zur Schadenfreude gereichen.

Ansonsten gibts an der Heimatfront nicht allzu viel Neues, was nicht schon per Mail verkündet wurde. Auch die Arbeit an einem "Nachhilfeinstitut" in Weinfelden sollte allen Interessierten Parteien schon bekannt sein. Unter http://www.vitamin-w.ch kann man sich vom Fortgang der Dinge überzeugen. Im Moment gibbet allerdings (noch) nicht viel zu sehen, da mein Bruder im schweren Verzug mit seinem Design ist. Ich kann ja nicht anfangen zu programmieren ohne die Grafiken... Dem muss ich bei der Gelegenheit Feuer unter dem A... machen Bin aber zuversichtlich, dass bis Schulanfang alles steht.

Im Weiteren gibts eigentlich nichts weiter Interessantes zu vermelden. Zum Schluss aber noch dies: Ich habe mir jetzt endlich den Luxus der "Indiana Jones" Box gegönnt. Dafür bin ich nicht an die Metal Dayz gegangen. Bei den ganzen Stubehockern/Armen Kirchenmäusen in meinem Umfeld auch wenig erstaunlich.

Man liest sich!
BlackDog am 6.8.06 13:54


Hel ist leer

Nach Aeonen des Schlachtens fand sich Ravdjinn im Herzen des Labyrinths von Hel. In der Mitte des immensen Raumes, der mit dem Blut von 1000 Engeln in glimmerndes Rot getaucht worden war, befand sich ein turmhoher Thron aus Stahl und Feuer. Ravdjnn schritt die mannshohen Stufen zum Sitz des mächtigen Loki hoch. Auf der Höhe des Sessels aus Gleissender Glut angekommen, verschlug es dem Gott den Atem: Der Thron war leer!

Alles, was Ravdjinn fand, war das frisch gehäutete Leder irgendwelchen Otterngezüchts, in das mit glühender Kohle eine Botschaft geritzt war:

"Lasst mich in Frieden, Loki der Herrscher von Hel hat auch mal Ferien verdient! Bin in Indien am Reisen, also gebt mir ein bisschen Zeit, ihr niedriges Gewürm. Hinfort!" Als Ravdjinn wutschnaubend diese Worte gelesen hatte, explodierte das Leder in einem Ball aus Feuer und warf den Gott rücklings die Treppe zum Thron hinunter. Furios ächzend richtete er sich und setzte sich schmollend auf die unterste Stufe. Er musste also warten.
Mike am 14.7.06 13:43


Unheilige Allianz

Am Boden liegend blieb der gedemütigte Ravdjinn zurück. Sein Antlitz war in Schmerzen verzerrt und jeder Hauch göttlicher Schönheit wurde von der Faust Odins aus seinen Zügen getilgt. Solcherart in seine Schranken gewiesen, sann der junge Heisssporn nach Rache. Sollte ein alter Mann, wenn auch weise, ihn derart herablassend in den Staub stossen dürfen? Nicht ohne Strafe!

Seine Begegnung mit dem Alten hatte ihm aber gezeigt, dass er ihm im direkten Kräftemessen nicht ebenbürtig sein konnte. Doch wusste er, dass es noch andere Mittel des Kampfes gab, als den männlichen Vergleich im Schwingen des Stahls. Konnte er also seinem Widersacher nicht von Angesicht zu Angesicht Herr werden, musste es hinter seinem Rücken geschehen. In dieser Kunst gab es seit den Zeiten der Vorväter nur einen Meister alles Meister: Loki. Wieviele blutige Kriege hatte er schon vom Zaun gerissen? Wieviele strahlende Helden mit dem Anblick ihrer eigenen Gedärme in die ewigen Schmerzen des Todes gesandt? Und wieviele untadlige Helden wandeln heute wegen seiner Schliche auf dem Pfad des Verbrechens?

Nicht zu den Hallen Wallhalls führten die Pfade Ravdjinns, sondern hinab in die Finsternis von Hel. Die infernalischen Gefilde musste er durchqueren, wenn er zu Loki gelangen wollte, dem Herrscher des Bösen. Kein gewöhnlicher sollte ihn jemals erreichen. Wer auch immer bei ihm um Unterstützung vorsprechen wollte, musste seine Stärke beweisen. Viele Schädel mussten auf dem Weg zu den Hallen des Meisters gespalten werden. Manche Innereien mussten das Dunkel der Hölle erblicken und mancher Dämon in die Flammen zurückgetrieben werden, die ihn hervorgebracht hatten. Mit diesem Wissen durchschritt Ravdjinn das Tor und begann seine Reise durch Hel. Sein Zorn gegen Odin erfüllte ihn mit Blutdurst, und seine Waffen forderten grausamen Wegzoll. Die Körper der Erschlagenen säumten seine Pfade und das Blut der Unglückseligen war sein Trank.
BlackDog am 3.7.06 23:24


Die Rückkehr

Hallo zusammen! Nachdem der Blog hier schon fast versauert ist, schreib ich endlich wieder mal was. Schliesslich bin ich jetzt gebräunt aus dem WK zurück und muss an der Uni nur noch mein Geld für die Moderation abkassieren Da kommt Freude auf! Irgendwann im Verlauf des heutigen Tages werden die göttlichen Abenteuer des Odin ihre Fortsetzung finden. So soll es sein!
BlackDog am 2.7.06 13:33


Spam, Spam, Spam

Sorry für die lange Abwesenheit! Leider konnte ich die letzte Zeit den PC nicht mehr für freudenbringende Vergnügungen wie bloggen brauchen. Die Arbeit rief und leider ruft sie immer noch. Allgemeine Didaktik ist im Moment das Zauberwort... Ich werde mich aber schon bald definitiv zurückmelden und (endlich) eine Fortsetzung zu unserem Götterepos verfassen. Also: Stay tuned!

Noch zum Titel dieses Beitrags: Das Gästebuch wird momentan zugespammt. Ich werde (wenn ich die allgemeine Didaktik los bin) nach einer Lösung für dieses Problem suchen, oder das Buch ganz einfach schliessen. Bis es so weit ist: Wer einen dieser Links anklickt, ist tot.
BlackDog am 9.5.06 11:42


Donnernde Schwerter

Doch dem Gott blieb keine Zeit zum Sinnieren. Ravdjinn stiess einen Schrei aus den Tiefen seiner Lungen, der Kreaturen in fernen Laendern in sinnlose Raserei versetzte. Er sprang ueber hundert geschundene Koerper hinweg. Mit maechtigen Schritten avancierte der kraftvolle Gott auf den Alten. Sein Schwert, doppelt so lang wie ein Speer, war hoch erhoben ueber seinem helmlosen Kopf. Odin erwartete den Angriff mit stoischer Ruhe, sein turmhohes Schwert neben sich im Boden steckend. Haette Ravdjinn das schwarze Gluehen in den Augen des Goettervaters gesehen, er waere nicht so ruecksichtslos auf Odin gestuermt.

Einen Augenblick bevor der zweihaendig gefuehrte Schlag von Ravdjinn Odin vernichtete, hob dieser sein Schwert in einer Bewegung so geschwind, dass sie nicht einmal vom goettlichen Auge des Ravdjinn verfolgt werden konnte. Die zwei Klingen krachten mit einem Donner aufeinander, der alle Baeume auf dem Schlachtfeld umwarf und das Blut des Gewuerms verdorren liess. Gleissendes Licht umhuellte die zwei Goetter fuer einen Herzschlag, doch dann zeigte sich ein episches Bild; Ravdjinn hatte seine Attack von hoch ueber seinem Kopf quer durch den Koerper Odins gedacht. Dieser hatte einhaendig und ohne sichtbare Anstrengung das Schwert seines Gegners auf halbem Weg gestoppt und die Waffe Ravdjinns bewegte sich keine Fingersbreite dem Haupte des Goettervaters entgeten. So verharrten die zwei Herrscher ueber die Welt fuer einen Atemzug. Ravdjinn starrte unglaeubig auf sein Schwert und dann auf Odins Waffe. Jedes niedere Geschoepf waere von Ravdjinns Hieb komplett von jeglicher Existenz erloest worden, und doch stand Odin hier und hatte nicht einmal beide Arme gebraucht, um des jungen Gottes Schwert Einhalt zu gebieten. Ravdjinn hob seinen Blick von den Waffen und starrte in Odins Gesicht. Sein Mund, umweht von dem langen, weissen Bart, war eine duenne Linie die jede Interpretation verweigerte. Doch seine Augen brannten mit dem Licht schwarzer Rage und sie fixierten Ravdjinn nun, waehrend sein rechter Arm langsam die Waffe des Juengeren niederdrueckte.

"Lernen deinen Platz in der Welt, junger Gott. Du magst stark sein, aber unterschaetze nie wieder meine Macht, oder spuere selbst, was es heisst, Odin herauszufordern", sprach der Goettervater mit einer Stimme so tonlos und hohl, dass einem jeder Blutstropfen im Koerper erstarrte. Dann stiess Odin sein Schwert mit einer scheinbar achtlosen Bewegung nach vorne. Sein stahlbeschmiedeter Arm drueckte Ravdjinns Schwert mit der Breitseite gegen dessen eigene Brust und verharrte dort, dem ohnmaechtigen Gott jede Bewegung verneinend. Darauf holte Odin mit seiner Linken zu einem Schlag aus. Der Aufprall auf Ravdjinns Gesicht war fuerchterlich. Jeder goettliche Knochen seines Antlitzes schien zu implodieren und der Hieb sandte ihn hoch in die Luft, trug ihn ueber das gesamte verheerte Schlachtfeld und liess ihn in eine Ansammlung Geschlachteter krachen, deren zerberstende Koerper die goettliche Ruestung besudelten.

Meilenweit weg sah Odin den Koerper seines Gegners zu Boden fallen. Er wischte den Abschaum von seinem Schwert, stak es in seine Scheide und drehte sich um. Mit einem Seufzen schritt er davon.
Mike am 10.4.06 07:24


Der Flug des Hammers

Mit einem durchdringenden Zischen flog der Hammer über das blutgetränkte Feld. Geschleudert von der göttlichen Hand des Ravdjinn, sollte er das Antliz des Göttervaters Odin verheeren. Vor Zorn glühten die Augen des jungen Gottes. Die Geringschätzung des Alten sollte ihm eine bittere Ernte eintragen und seine Verdächtigungen in einem See des Todes ertrinken!

Doch Odin konnte so leicht nicht überrascht werden. Er, der schon den Schlichen Lokis entkommen war, ahnte im Voraus welch hinterlistige Tat Ravdjinn zu verüben trachtete. Er drehte sich mit mächtigem Schwung um, so dass sein Mantel den Staub und die massakrierten Körper am Boden gleichermassen aufwirbelte. Ebenso behende wie er sich drehte, fasste seine unbezwungene Rechte den Stiel des göttlichen Hammers mitten im Flug. Sein starker Griff zerbrach das Holz wie einen Zweig, obwohl es doch aus dem blutigen Kern des Weltenbaums Yggdrasil geschnitten wurde. Mit einem wissenden, spöttischen Zug um den Mund schaute Odin Ravdjinn an.

Dieser kochte vor Wut, angesichts dieser neuerlichen Machtdemonstration des Älteren. In seinem rasenden Zorn zog er das Schwert von seiner Hüfte. Da sprach Odin die gefiederten Worte: "Nun, da deine Hinterlist misslungen, suchst du endlch den Kampf von Mann zu Mann. Oh schändlicher Feigling, diese Entscheidung soll deine letzte sein! Ich werde dich vom Angesicht der Erde tilgen und ihr den giftigen Geifer deiner falschen Worte fürderhin ersparen!"

Mit diesen donnernden Worten packte auch Odin den Griff seines treuen Schwertes. Wie vielen Körpern hatte er damit schon schauerliche Schmerzen bereitet, wie vielen Seelen schon den Weg in die Ewigkeit bereitet! Doch dieses Mal würde es anders sein. Ravdjinn war zwar hinterhältig, aber doch der stärkste Gegner, der sich ihm bisher in den Weg gestellt hatte. Es würde alle Mittel anwenden müssen. Doch nach wie vor befremdete Odin die scheinbare sinnlosigkeit von Ravdjinns Handeln, konnte er doch alleine nichts bewirken. Auch wenn eine ganze Menschen-Armee hinter ihm stehen würde, könnte er sie doch in kürzester Zeit abschlachten. Es konnte also nicht so einfach sein.
BlackDog am 29.3.06 13:33


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